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FSJ/BFD - Gedanken zu Beginn meines FSJ von Bianca Beier „Für mich –und für andere!“ ist ein Spruch den man so oder so ähnlich immer liest, wenn man nach dem Begriff „FSJ“ googelt oder sich Informationsbroschüren anschaut.
In meinen Ohren klang das immer sehr sinnvoll. Ich spende ein Jahr meiner Zeit, verbringe es mit anderen und helfe ihnen. Doch dafür bekomme ich auch viel zurück. Manches verhilft vielleicht noch im gleichen Moment zu einem Glücksgefühl, anderes merke ich erst später, wenn das Jahr vorbei ist.
Zumindest habe ich diese Erwartung vom meinem FSJ. Ich bin mir sicher, dass sich diese Erwartung erfüllt, da ich dies schon in Praktika im Kindergarten und Altenpflegeheim erfahren habe. Da ich in diesen Bereichen schon ein wenig Erfahrung sammeln konnte, wollte ich nun etwas Neues ausprobieren und mache mein FSJ nun in einer Ganztagsbetreuung einer Grundschule.
Angefangen habe ich mein FSJ erst vor ein paar Wochen, deshalb wäre es zu früh ein Urteil zu fällen, was das FSJ mir bringt. Dennoch habe ich natürlich gewisse Erwartungen an mein FSJ. Zum Einen möchte ich ganz schlicht den Arbeitsalltag näher kennen lernen. Wie ist es eine 38 Stundenwoche zu haben? Wie fühlt es sich an Geld auszugeben, für das man einen Monat lang gearbeitet hat? Wird man automatisch sparsamer, weil man weiß welche Anstrengung dahintersteckt?
Zum Anderen hoffe ich auch auf Gewissheit, was ich beruflich machen möchte. Ich möchte nach diesem Jahr besser wissen, wohin ich im Leben will. Möchte ich studieren oder eine Ausbildung machen? Und vor allem in welchem Bereich? Gefällt mir der soziale Bereich so gut, wie ich es mir vorstelle? Oder stelle ich nach diesem Jahr fest, dass es zwar etwas besonderes war, ich aber einen solchen Beruf völlig ausschließen kann!?
Momentan kann ich mir gut vorstellen ein Studium zum Grundschullehramt zu beginnen oder im Kindergarten zu arbeiten. Ich bin mir sicher, dass ich nach diesem Jahr weiß, ob so etwas für mich in Frage kommt.
Um mich selbst besser kennen zu lernen denke ich, sind auch die Seminare eine große Hilfe. Ich wünsche mir, neue Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu finden, die ebenfalls gerne mit Menschen zusammen, für pflegebedürftige Menschen arbeiten oder bei der Erziehung von (Klein-)Kindern helfen.
Ein guter Start hierzu war die erste Veranstaltung im Rahmen meines FSJs: Flyer verteilen auf dem Schlossgrabenfest. Hier habe ich schon den ersten Kontakt geknüpft und meinen neuen FSJ-Kollegen kennengelernt.
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