ASB Darmstadt-Starkenburg  
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Schnelleinsatzgruppe und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

SEG im Übungseinsatz mit FFW Pfungstadt

1992 fanden sich rund 20 Helferinnen und Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes Darmstadt-Starkenburg (ASB) zusammen, um als erste Darmstädter Hilfsorganisation mit einer Schnelleinsatzgruppe Rettungsdienst außerhalb des Katastrophenschutzes den Darmstädter Rettungsdienst immer dann zu unterstützen, wenn er durch Großschadenslagen überlastet ist. Das hessische Rettungsdienstgesetz hat inzwischen den Einsatz und die Strukturen klar geregelt. Die SEG des ASB wurde bei vielen Unglücksfällen in Darmstadt und im ehem. Landkreis Darmstadt eingesetzt und hat sich durch seine hohe Fachkompetenz im Bereich der "Rettung und des qualifizierten Transportes" große Achtung erarbeitet, wie durch zahlreiche Dankesschreiben belegt wurde.

Das eingesetzte Personal hat die entsprechenden Ausbildung nach dem aktuellen Rettungsdienstgesetz, hat umfangreiche praktische Einsatzerfahrungen und wird nach den hessischen Richtlinien für Rettungsassistenten und -sanitäter fortgebildet. Die Fahrzeuge sind zum einen Rettungsdienstfahrzeuge, die im Regelfall als Reserve oder für Fernverlegungen zur Verfügung stehen mit der entsprechenden hochmodernen medizinischen Ausstattung oder aber Fahrzeuge des Katastrophenschutzes, welche die Stadt Darmstadt dem ASB für seine Tätigkeiten überlassen hat.

Auch bei Großveranstaltungen wird häufig auf die SEG des ASB zurückgegriffen. Sei es der Tunnel-Rave im Wilhelminentunnel, die Halloweenveranstaltungen auf der Burg Frankenstein, das Schlossgrabenfest oder der Hessenschau in Darmstadt, immer steht Rettungsdienstpersonal des ASB zur Verfügung, um bei kleinen und großen Unfällen sofort Hilfe zu leisten.

Zwei besondere "Auszeichnungen" erfreute alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB Darmstadt-Starkenburg in den letzten Jahren besonders. Zum einen bestellte die Stadt Darmstadt, sie und der Landkreis sind gemeinsam die verantwortlichen Träger des Darmstädter Rettungsdienstes, 1994 mit den Samaritern Dr. Roland Kirschenlohr und Rolf Suchland zwei ASB Mitarbeiter als Ehrenbeamte zum organisatorischen Leiter des Darmstädter Rettungsdienstes. Mittlerweile wurde sogar ein dritter Mitarbeiter des ASB in dieses verantwortungsvolle Ehrenamt berufen. Zum anderen übertrug die Stadt dem ASB 1998 den 3. Sanitätszug, eine anerkannte und offizielle Einrichtung des Katastrophenschutzes.

Mit einer Besonderheit kann der ASB aufwarten: Unterstützung erhalten die Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und -helfer des regulären Rettungsdienstes und der SEG im Bedarfsfall von einer "Spezialeinheit", dem ASB-Rettungshundezug. Die ehrenamtlichen Teams aus FührerIn und Hund stehen rund um die Uhr zur Suche nach vermissten und/oder verschütteten Personen zur Verfügung. Die meisten Einsätze verlaufen fast unbeachtet, meist werden ältere und/oder verwirrte Personen gesucht, die sich verlaufen haben. Die Öffentlichkeit wird auf den Einsatz der Rettungshunde aufmerksam, wenn, wie z.B. in der Heimstättensiedlung oder in Alsbach, ein Haus explodiert, dem Erdboden gleichgemacht wird und in den Trümmern Verschüttete vermutet werden. Auch hier ist eine hohe Fachkompetenz anerkannt, die ASB-Rettungshunde werden auch von Dienststellen außerhalb des Darmstädter Rettungsdienstbereiches angefordert.

weitere Informationen
Ansprechpartner

Ralf Hennig
(Bereichsleitung Rettungsdienst)
 
Tel.: 06151/505-58
Fax: 06151/505-50

Michael Glende
(Zugführer KatS)
 
Tel.: 06151/505-35
Fax: 06151/505-50


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© Arbeiter-Samariter-Bund; LV Hessen e.V.; Ortsverband Darmstadt-Starkenburg • Tel. 06151/5050 • E-Mail: servicezentrale@asb-darmstadt.de

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